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Die «Lange Nacht der Kirchen» 2020 im Kanton Luzern

Zeigen, was Kirche alles ist und zur Auseinandersetzung anregen: An der «Langen Nacht der Kirchen» vom 28. Mai 2018 im Kanton Aargau. | © 2018 Werner Rolli
Zeigen, was Kirche alles ist und zur Auseinandersetzung anregen: An der «Langen Nacht der Kirchen» vom 28. Mai 2018 im Kanton Aargau. | © 2018 Werner Rolli

Die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine Einladung, die verschiedenen christlichen Kirchen kennenzulernen: nicht nur die Gebäude, sondern auch und vor allem was es darin und darum herum zu entdecken gibt, unterschiedliche Formen des Gottesdienstes und eigene Angebote an die Menschen.

Tradition und Experiment, Gewohntes und Ungewohntes – alles hat Platz: Die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick, wie sich Kirchen in das gesellschaftliche Leben heute einbringen: über soziale und karitative Projekte, als Oasen der Sinnsuche, als Plattform für den Austausch von Meinungen und Erfahrungen, mit Visionen einer besseren Welt….

Die «Lange Nacht der Kirchen» möchte zeigen, was Kirche alles ist, und gleichermassen zur Auseinandersetzung mit den (auch kircheninternen) «heissen Eisen», die die Menschen beschäftigen und berühren, anregen.

Die «Lange Nacht der Kirchen» hat ihren Ursprung in Österreich, wo sie seit 15 Jahren stattfindet. 2016 brachten die Aargauer Landeskirchen die Idee in die Schweiz. 2018 schlossen sich die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn sowie in Nidwalden die reformierte Kirche und die katholische Pfarrei Stans an. 2020, am 5. Juni, machen neu auch die Luzerner Landeskirchen mit; dies aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens.

Das musst du wissen

Wer organisiert die «Lange Nacht der Kirchen»?
  • Die Aargauer Landeskirchen, welche die Idee 2016 in die Schweiz gebracht haben, koordinieren das Gesamtprojekt für alle teilnehmenden Kantone. Diese finanzieren die Projektorganisation mit.
  • Im Kanton Luzern organisieren die katholische und reformierte Landeskirche den Gesamtauftritt.
  • Vor Ort sind die teilnehmenden Kirchgemeinden und Pfarreien veranwortlich.
Wir wollen mitmachen. Aber wie?
  • Du hast selber eine Idee.
  • Du lässt dich inspieren:
    langenachtderkirchen.ch
    langenachtderkirchen.at
    «Ein Kompass für die ‹Lange Nacht›»; Inspirationsheft aus Österreich
  • Partnerschaften eingehen: mit einem Pfarreiverein, der anderen Konfession vor Ort, mit einer anderen Religionsgemeinschaft usw.
  • Ein Anlass muss nicht zwingend im Kirchenraum selbst stattfinden.
  • Einen Anlass, der im Jahresverlauf ohnehin stattfindet, auf den Abend der Kirchennacht verlegen.
  • Den Anlass einer anderen Organisation, der zur Kirchennacht passt, in diese einbauen. So lässt sich womöglich eine Partnerschaft aufbauen bzw. festigen.
  • Denkbar sind auch kulinarische Zusammenarbeiten, etwa mit Restaurants vor Ort, die ein Kirchennacht-Menü anbieten.
  • Wichtig: Der Aufwand kann sich in Grenzen halten. Es ist besser, viele machen mit einem einfachen Angebot mit statt wenige mit einem aufwändigen.
Kostet die «Lange Nacht der Kirchen» Eintritt?

Nein, alle Angebote sind kostenlos.

Wie lange dauert die «Lange Nacht der Kirchen»?

Der Zeitrahmen ist gewöhnlich von 18 bis 1 Uhr; die Veranstalter sind aber frei. Die offizielle Eröffnung wird aber sicher um 18 Uhr stattfinden.

Wer wirbt für die «Lange Nacht der Kirchen»?
  • Die Aargauer Landeskirchen, die das Gesamtprojekt koordinieren, betreuen auch den Webauftritt: langenachtderkirchen.ch. Wer mitmacht, erhält ein Login und trägt die Angaben zu seiner Veranstaltung vor Ort ein. 
  • Die Luzerner Landeskirchen sind für die Gesamtkommunikation im Kanton Luzern verantwortlich:
    • Beilage Pfarreiblatt und Kirchenbote, Form noch offen
    • Werbung in den Bussen (geplant)
    • Medienarbeit
  • Kirchgemeinden und Pfarreien:
    • Werbung/Öffentlichkeitsarbeit nach eigenem Ermessen, die eigenen Kanäle bespielen: Pfarreiblatt lokal, Kirchenbote lokal, Lokalzeitung, Plakate, Banner aufstellen usw.
Welches Werbematerial steht zur Verfügung?
  • Die «Lange Nacht der Kirchen» ist ein überkantonales bzw. sogar ein internationales Projekt. Wir halten uns deshalb an das entsprechende CD (Erscheinungsbild). So wird jede Veranstaltung als Teil eines grossen Ganzen erkennbar und es entsteht eine Gesamtwirkung.
  • Dafür steht Material zur Verfügung: Plachen und Banner zum Aufhängen,, Ballone, kleine Geschenke (Traubenzucker, Zündhölzli)
  • Es gibt Vorlagen für die eigene Webseite, für Plakate, Flyer usw., die man herunterladen und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.
  • Es gibt unter anderem 2 m breite, mit dem Datum versehene Banner, mit denen man bereits vor dem Anlass auf die kommende «Lange Nacht der Kirchen» hinweisen kann. Zwei dieser Banner werden den Teilnehmenden von den Landeskirchen finanziert.
  • Wir empfehlen zusätzlich, eine oder mehrere der 6 m hohen Fahnen anzuschaffen, die an den Kirchturm oder ein anderes Gebäude gehängt werden können und so den Veranstaltungsort weithin sichtbar markieren. Solche Fahnen soll man im ganzen Kanton sehen; sie machen die «Kirchennacht» als kantonales Grossereignis wahrnehmbar.
  • Die «Lange Nacht der Kirchen» 2020 ist in das Jubiläumsjahr «50 Jahre Landeskirchen» eingebettet und darin der wichtigste Publikumsanlass.
  • Übersicht über die Werbemittel: hier 
Wer trägt die Kosten?
  • Die Landeskirchen organisieren und finanzieren den Gesamtanlass und sorgen für die überdachende Kommunikation – sie stellen also sicher, dass die einzelnen Pfarreien und Kirchgemeinden als Teil des Gesamtprojekts wahrgenommen werden.
  • Die Landeskirchen finanzieren allen Mitmachenden zwei grosse Blachen, die schon einige Zeit vor der «Langen Nacht» gut sichtbar aufgehängt werden können. Wert: rund CHF 200.00.
  • Die weiteren Kosten vor Ort tragen die Kirchgemeinde und Pfarreien.
  • Die Landeskirchen unterstützen die Kirchgemeinden und Pfarreien also ideell wie finanziell. Wer sich an der «Langen Nacht der Kirchen» beteiligt, wird ohne weiteres Zutun Teil eines Gesamtprojekts mit entsprechend weitreichender Wirkung.
  • Der Aufwand – siehe Anfang – kann sich in Grenzen halten. Es ist besser, viele machen mit einem einfachen Angebot mit statt wenige mit einem aufwändigen.
Bis wann muss man sich anmelden? Welche Termine gibt es noch?
  • Anmeldefrist: Freitag, 27. September 2019, mit dem unten stehenden Formular oder über eine der oben angegebenen Kontaktpersonen
  • Workshop I, ca. Mitte Oktober/Mitte November (freiwillig, Datum wird festgelegt, wenn Bedürfnis vorhanden): Ideen austauschen, Fragen stellen, Hilfe erhalten
  • Workshop II, ca.  nach Fasnacht 2020 (freiwillig, Datum wird festgelegt, wenn Bedürfnis vorhanden): Ideen austauschen, Fragen stellen, Hilfe erhalten
  • Übersicht über alle Termine: hier
  • Empfehlung: Die Idee rechtzeitig in die finanzverantwortlichen Räte tragen, damit die Kosten für den Voranschlag 2020 eingegeben werden können.

Zur Anmeldung: hier klicken

Mit Begeisterung gestartet

Rund 80 Personen aus Pastoralräumen, Pfarreien, reformierten Kirchgemeinden und kirchennahen Organsisationen nahmen am 3. April 2019 an der Startveranstaltung zur «Langen Nacht der Kirchen» 2020 teil.

Ein ökumenisches Projekt

Die «Lange Nacht der Kirchen» ist ein überkantonales Projekt, an dem die drei Luzerner Landeskirchen in ökumenischer Zusammenarbeit am 5. Juni 2020 erstmals teilnehmen. Die Website kirchennacht-luzern.ch ist die gemeinsame Plattform für die mitmachenden Pastoralräume, Pfarreien, Kirchgemeinden und Organisationen. Sie können sich darüber informieren und anmelden, Materialien herunterladen und bestellen.

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