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«Lange Nacht der Kirchen» 2021 im Kanton Luzern abgesagt

Die Römisch-katholische, die Evangelisch-Reformierte und die Christkatholische Landeskirche des Kantons Luzern zieht sich von der «Langen Nacht der Kirchen» (LNK), die am 28. Mai 2021 hätte stattfinden sollen, zurück. Die Pandemie-Lage ist für sie zu unsicher, um einen solchen Grossanlass zu planen, der von Begegnung und Gemeinschaft lebt. Die «Lange Nacht» muss damit schon zum zweiten Mal nach 2020 abgesagt werden.

So kam es zum Entscheid

  • Für die «Lange Nacht» 2021 hatten sich elf Kantone angemeldet. Der Kanton Aargau koordiniert den Anlass gesamtschweizerisch.
  • Bis am Dienstag, 23. Februar, mussten die elf Kantone gegenüber dem Kanton Aargau Ihre Einschätzung der Lage abgeben. Luzern plädierte angesichts der Ungewissheit und des nach wie vor geltenden Veranstaltungsverbots für eine Absage. Zudem sollen aktuell immer noch so wenig Kontakte wie möglich stattfinden, kommuniziert der Bundesrat.
  • Am Donnerstag, 25. Februar, teilte Aargau das Ergebnis der Umfrage mit. Eine Mehrheit der Kantone war zu diesem Zeitpunkt dafür, die LNK gleichwohl durchzuführen. Man wolle ein «Signal zum Aufbruch und zur Überwindung der Isolation» aussenden und vertraue darauf, «dass die vom Bundesrat […] verkündete langsame Öffnung nachhaltig sein» werde, hiess es in der Mitteilung.
  • Die Verantwortlichen der drei Luzerner Landeskirchen hatten bei den Pfarreien und Kirchgemeinden eine Umfrage gemacht. Die Ergebnisse zeigen, dass es aktuell kaum einschätzbar ist, wie sich die Lage entwickelt und viele der aufgrund von Schutzbestimmungen Veranstaltungen neu geplant werden müssten.

Die Gründe der Luzerner Landeskirchen

  • Wir können die LNK derzeit nicht als den kantonalen Grossanlass planen, als der er gedacht ist.
  • Wir wissen nicht, wie viele Personen sich Ende Mai treffen können. Und wie viele kämen dann tatsächlich?
  • Wir können keine Veranstaltung kommunizieren, deren Rahmenbedingungen unklar sind.
  • Die LNK fände im Kanton zum ersten Mal statt. Sie darf dann erst recht keine halbe Sache werden, die dann als solche in Erinnerung bleibt.
  • Wir wollen nicht (Werbe-)Material bestellen, das wir bezahlen und dann aber allenfalls wegwerfen müssen.
  • Die «Lange Nacht der Kirchen» lebt von der Begegnung, vom gemeinsamen Erleben. Viele Programme, die schon fürs 2020 geplant waren, sind darauf ausgerichtet und (noch) nicht corona-konform.
  • Für viele Programme kann nicht geprobt werden.

Was nun?

  • Welche Kantone dabei bleiben und welche sich wie Luzern zurückziehen, wissen wir nicht.
  • Sollte sich die Lage im April/Mai zum Besseren wenden und eine Kirchgemeinde/Pfarrei beschliessen, kurzfristig am LNK-Abend (28. Mai) die Bevölkerung zu einem Anlass einzuladen, so ist dies möglich. Dies geschähe jedoch in eigener Verantwortung und liefe nicht unter dem Dach von «Lange Nacht der Kirchen» der Luzerner Landeskirchen.

Wann findet die nächste «Lange Nacht der Kirchen» statt?

  • Sie ist auf den 2. Juni 2023 angesetzt. ((2023 ist korrekt, die «Kirchennacht» findet im Zweijahres-Rhythmus statt.)

Die drei Landeskirchen bitten um Verständnis und danken zugleich dafür. Fragen können an diese Mailadresse gerichtet werden.

Das musst du wissen

Wer organisiert die «Lange Nacht der Kirchen»?
  • Die Aargauer Landeskirchen, welche die Idee 2016 in die Schweiz gebracht haben, koordinieren das Gesamtprojekt für alle teilnehmenden Kantone. Diese finanzieren die Projektorganisation mit.
  • Im Kanton Luzern organisieren die katholische und reformierte Landeskirche den Gesamtauftritt.
  • Vor Ort sind die teilnehmenden Kirchgemeinden und Pfarreien veranwortlich.
Wir wollen mitmachen. Aber wie?
  • Du hast selber eine Idee.
  • Du lässt dich inspieren:
    langenachtderkirchen.ch
    langenachtderkirchen.at
    «Ein Kompass für die ‹Lange Nacht›»; Inspirationsheft aus Österreich
  • Partnerschaften eingehen: mit einem Pfarreiverein, der anderen Konfession vor Ort, mit einer anderen Religionsgemeinschaft usw.
  • Ein Anlass muss nicht zwingend im Kirchenraum selbst stattfinden.
  • Einen Anlass, der im Jahresverlauf ohnehin stattfindet, auf den Abend der Kirchennacht verlegen.
  • Den Anlass einer anderen Organisation, der zur Kirchennacht passt, in diese einbauen. So lässt sich womöglich eine Partnerschaft aufbauen bzw. festigen.
  • Denkbar sind auch kulinarische Zusammenarbeiten, etwa mit Restaurants vor Ort, die ein Kirchennacht-Menü anbieten.
  • Wichtig: Der Aufwand kann sich in Grenzen halten. Es ist besser, viele machen mit einem einfachen Angebot mit statt wenige mit einem aufwändigen.
Kostet die «Lange Nacht der Kirchen» Eintritt?

Nein, alle Angebote sind kostenlos.

Wie lange dauert die «Lange Nacht der Kirchen»?

Der Zeitrahmen ist gewöhnlich von 18 bis 1 Uhr; die Veranstalter sind aber frei. Die offizielle Eröffnung wird aber sicher um 18 Uhr stattfinden.

Wer wirbt für die «Lange Nacht der Kirchen»?
  • Die Aargauer Landeskirchen, die das Gesamtprojekt koordinieren, betreuen auch den Webauftritt: langenachtderkirchen.ch. Wer mitmacht, erhält ein Login und trägt die Angaben zu seiner Veranstaltung vor Ort ein.
  • Die Luzerner Landeskirchen sind für die Gesamtkommunikation im Kanton Luzern verantwortlich:
    • Beilage Pfarreiblatt und Kirchenbote
    • Werbung in den Bussen (geplant)
    • Medienarbeit
  • Kirchgemeinden und Pfarreien:
    • Werbung/Öffentlichkeitsarbeit nach eigenem Ermessen, die eigenen Kanäle bespielen: Pfarreiblatt lokal, Kirchenbote lokal, Lokalzeitung, Plakate, Banner aufstellen usw.
Welches Werbematerial steht zur Verfügung?
  • Die «Lange Nacht der Kirchen» ist ein überkantonales bzw. sogar ein internationales Projekt. Wir halten uns deshalb an das entsprechende CD (Erscheinungsbild). So wird jede Veranstaltung als Teil eines grossen Ganzen erkennbar und es entsteht eine Gesamtwirkung.
  • Dafür steht Material zur Verfügung: Plachen und Banner zum Aufhängen,, Ballone, kleine Geschenke (Traubenzucker, Zündhölzli)
  • Es gibt Vorlagen für die eigene Webseite, für Plakate, Flyer usw., die man herunterladen und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.
  • Es gibt unter anderem 2 m breite, mit dem Datum versehene Banner, mit denen man bereits vor dem Anlass auf die kommende «Lange Nacht der Kirchen» hinweisen kann. Zwei dieser Banner werden den Teilnehmenden von den Landeskirchen finanziert.
  • Wir empfehlen zusätzlich, eine oder mehrere der 6 m hohen Fahnen anzuschaffen, die an den Kirchturm oder ein anderes Gebäude gehängt werden können und so den Veranstaltungsort weithin sichtbar markieren. Solche Fahnen soll man im ganzen Kanton sehen; sie machen die «Kirchennacht» als kantonales Grossereignis wahrnehmbar.
  • Die «Lange Nacht der Kirchen» 2020 ist in das Jubiläumsjahr «50 Jahre Landeskirchen» eingebettet und darin der wichtigste Publikumsanlass.
  • Übersicht über die Werbemittel: hier
Wer trägt die Kosten?
  • Die Landeskirchen organisieren und finanzieren den Gesamtanlass und sorgen für die überdachende Kommunikation – sie stellen also sicher, dass die einzelnen Pfarreien und Kirchgemeinden als Teil des Gesamtprojekts wahrgenommen werden.
  • Die Landeskirchen finanzieren allen Mitmachenden zwei grosse Blachen, die schon einige Zeit vor der «Langen Nacht» gut sichtbar aufgehängt werden können. Wert: rund CHF 200.00.
  • Die weiteren Kosten vor Ort tragen die Kirchgemeinde und Pfarreien.
  • Die Landeskirchen unterstützen die Kirchgemeinden und Pfarreien also ideell wie finanziell. Wer sich an der «Langen Nacht der Kirchen» beteiligt, wird ohne weiteres Zutun Teil eines Gesamtprojekts mit entsprechend weitreichender Wirkung.
  • Der Aufwand – siehe Anfang – kann sich in Grenzen halten. Es ist besser, viele machen mit einem einfachen Angebot mit statt wenige mit einem aufwändigen.
Bis wann muss man sich anmelden? Welche Termine gibt es noch?
  • Anmeldefrist: Ende Oktober 2020, mit dem unten stehenden Formular oder über den Fachbereich Kommunikation von einer der Landeskirchen
  • Wer sich bis zu diesem Termin nicht entscheiden kann, aber ev. teilnehmen will, melde sich gleichwohl. Spätere Anmeldungen sind nicht ausgeschlossen.
  • Übersicht über alle Termine: hier
  • Empfehlung: Die Idee rechtzeitig in die finanzverantwortlichen Räte tragen, damit die Kosten für den Voranschlag 2021 eingegeben werden können.